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Plastiktüten verbot: Stofftragetaschen als Alternative

Druckerei & Textildruckerei

Plastiktüten verbot: Stofftragetaschen als Alternative

Stofftragetaschen mit ihrem Firmenlogo

Ende der kostenlosen Plastiktüten

 

 

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https://basicprint.lu/produkt-kategorie/ladenausstattung/baumwolltaschen/

 

Worauf sollte ich als Verbraucher achten? Worauf sollte ich im Laden bestehen?

 

Ausgediente Plastiktüten gehören nicht in die Natur. Im Gelben Sack oder der Gelbe Tonne gesammelt können sie recycelt werden. Aber auch bei der Sammlung von anderen Abfällen können sie Mülltüten ersetzen und so noch einen „letzten Dienst“ erfüllen.

Vermeiden Sie Einwegtüten, unabhängig aus welchem Material. Papiertüten und biologisch abbaubare Plastiktüten sind keine sinnvolle Alternative. Sie zeigen in Ökobilanzen keine Vorteile zu herkömmlichen Plastiktüten. Biologisch abbaubaubare Kunststoffe sind in der Bioabfallbehandlung meist Störstoffe, die sich nicht schnell genug zersetzen und daher in den Behandlungsanlagen aussortiert werden. Ein schneller Abbau dieser Kunststoffe in der Umwelt oder im Heimkomposter ist nicht sichergestellt. Zudem stören sie auch das Recycling der konventionellen Kunststoffe.

Sorgen Sie vor: Nehmen Sie zum Einkaufen ausreichend Taschen, Körbe oder Boxen mit. Eine klein zusammenfaltbare Tasche nimmt nicht viel Platz in Handtasche, Rucksack oder Auto weg, und ist so bei Bedarf griffbereit. So können auch spontane Einkäufe ohne Einwegtüte bequem mit nach Hause genommen werden. Ungefragt erhaltene Plastiktüten dürfen Sie ruhig den Verkäuferinnen und Verkäufern zurückgeben. Das ist nicht unhöflich und ein einfacher Schritt zur Bewusstseinsbildung.

Verwenden Sie die Taschen möglichst häufig. Das gilt unabhängig von der Art der Tüte oder des Beutels. Mehrwegtaschen sind in der Produktion mit deutlich höheren Umweltbelastungen verbunden als Einwegtaschen. Weil mit jeder Verwendung aber eine Einwegtasche eingespart wird, kann eine vielfach genutzte Mehrwegtasche die Herstellung hunderter neuer Tüten und damit insgesamt Umweltbelastungen vermeiden.

 

 

Hintergrund: Warum gibt es die Vereinbarung zu Plastiktüten überhaupt?

 

Hintergrund ist eine EU-Richtlinie, die den Mitgliedstaaten vorschreibt, dass der Verbrauch von Plastiktüten reduziert werden muss – bis Ende 2019 auf maximal 90, bis Ende 2025 auf maximal 40 Stück pro Kopf. Wie die Mitgliedstaaten dieses Ziel erreichen, schreibt die Richtlinie nicht vor. Das erste Ziel erreicht Deutschland mit etwa 70 Tüten pro Kopf und Jahr bereits. Um den Verbrauch weiter zu senken und auch das langfristige 40-Tüten-Ziel zu erreichen, haben Bundesumweltministerium und der Handel nun eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Das Europäische Parlament und der Rat haben die entsprechende Änderung (2015/720) der europäischen Verpackungsrichtlinie (94/62/EG) bereits am 29. April 2015 beschlossen

Für welche Tüten gilt die Vereinbarung?

 

Die Vereinbarung gilt für alle Kunststofftragetaschen mit oder ohne Tragegriff, die in den Märkten erhältlich sind. Keine Plastiktüten im Sinne der Vereinbarung sind Tiefkühltragetaschen, Permanenttragetaschen und sehr leichte Plastiktüten (dünner als 15 Mikrometer) – zum Beispiel für Obst und Gemüse.